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1973/2009: Direktionsgrenze im Zeitenwandel
Für viele Jahre führte die Ludwig-Süd-Nord-Bahn bei Münchberg über eine fast unsichtbare Grenze: hier traf von Westen das Gebiet der Bundesbahndirektion Nürnberg auf die Nachbardirektion Regensburg, die sich damals von der Oberpfalz bis hinauf nach Hof erstreckte. Genau bei Kilometer 101,4 änderten sich die Zuständigkeiten - so stand hier eine kleine Tafel, die auf die jeweils verantwortlichen Bahnmeistereien hinwies (der Autor kann sich aus eigener Anschauung daran erinnern, dass z. B. um 1972 ein Schienenschleifzug - vorne und hinten mit Dampflok bespannt - bis genau zu dieser Markierung tätig war).
Im April 1973 schnaufte an dieser Stelle die 001 150 mit einem Eilzug bergauf Richtung Wasserscheide bei Schödlas; die Münchberger Fabrikschornsteine rauchen noch und der Bahndamm rechts ist völlig frei von Bewuchs. Das dritte Gleis links im Bild ist die Lokalbahn nach Helmbrechts, die hier von der Ludwig-Süd-Nord-Bahn abschwenkt Richtung Unfriedsdorf:
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